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10. Twittwoch Sachsen in Leipzig – Nachlese


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Gestern war es endlich soweit: Der erste Twittwoch Sachsen im Jahr 2011 fand in Leipzig statt. Die Veranstaltung für Social Media-Interessierte lockte eine Vielzahl an Teilnehmern in die mittlerweile etablierte Location der „Kleinen Träumerei“.

Gut vorstellbar, dass auch die Ankündigung des etwas anderen Ablaufs ein Grund für das zahlreiche Erscheinen  war. Dieses Mal stand ein Podium im Mittelpunkt, an dem vier Social Media Experten Platz für eine Paneldiskussion nahmen. Die Teilnehmer waren die Marketingleiterin Diana Schlehahn von der Agentur netzideen, Social-Media-Verantwortlicher Marko Krause von Lensspirit, Konstantin Winkler, freier Radiomoderator beim Leipziger Internetsender 90elf sowie Max Schnurrenberger vom Lokalradio  mephisto 97.6 der Uni Leipzig.

Nach kurzer Vorstellungsrunde ging es auch direkt los. Zum „Warmwerden“ wurde das Twittergeschehen bei der H&M-Geiselnahme in der Leipziger Innenstadt aus dem letzten Jahr bewertet. Alle Teilnehmer hatten interessante und höchst unterschiedliche Erfahrungen zu berichten. So war Konni von 90elf direkt und als einer der ersten Vorort. Er reagierte damals unmittelbar auf die Geschehnisse. Seine Tweets offenbarten jedoch auch ein gewisses Risikopotential. Mögliche polizeirelevante Infos konnten so möglicherweise auch vom Täter gelesen werden, was damals kritisiert wurde.  Max vom Uniradio mephisto 97.6 betonte, dass erst nach Freigabe durch die offizielle Polizei-Pressestelle getwittert wurde.

Während der anschließenden Präsentation verschiedener Statistiken zur Entwicklung von Facebook, Twitter und Co. tauschten die Panelteilnehmer konkrete Erfahrungen aus ihrem alltäglichen Nutzungsverhalten aus. Dabei stellten sich unterschiedliche Herangehensweisen und Prioritäten heraus. Der Online-Versandhandel Lensspirit sei auf seine Online-Präsenz angewiesen und versuche daher über alle verfügbaren Kanäle seine Zielgruppe zu erreichen, so Marko.

Die Agentur netzideen twittert zu reinen PR-Zwecken und gibt der Interaktion bei Facebook eher den Vorzug. Beim Uniradio wird der Schwerpunkt vor allem auf das Publizieren von redaktionellen Inhalten gelegt. Die Option von „bunten Bildern“ bei Facebook ist hier für deren Zielgruppe einfach spannender und optisch anprechender. Konni vom Fußballsender 90elf beobachtet bei sich ein fast ausgeglichenes Verhältnis von Twitter zu Facebook.

Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen, obwohl es ein paar akustische Probleme wegen der unerwartet hohen Besucherzahl gab. Vorschläge zu weiteren Diskussionsthemen haben uns auch schon erreicht, es gibt also jetzt schon wieder einige neue Ideen für das nächste Panel. Bis zum nächsten Twittwoch!

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  1. 11. Twittwoch Sachsen in Leipzig am 25.05. | Twittwoch e.V.

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