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Erfolgreicher 1. Twittwoch Sachsen


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Gestern Abend fand der erste sächsische Twittwoch statt. In Chemnitz trafen sich 25 Web 2.0-Kenner und -Bekenner um über das Thema des Abends “Microblogging – Sinnloser Hype oder ‘the next big thing’?” zu diskutieren. Das Organisationsteam (@boehr, @gaedke, @LutzGerlach, @StefanHauptmann) bedankt sich bei allen Teilnehmern, Helfern und Vortragenden! Ein Langbericht vom #tws findet sich im ubimic-Blog. Slides und Videos von den Vorträgen folgen.

Den Beginn machte Frank Müller vom Haus E. Er gab uns spannende Einblicke in die IKEA15-Kampagne, die seit Wochen in Chemnitz für Aufsehen sorgt. Neben einem überdimensionalen IKEA-Katalog vor dem Karl-Marx-Monument nutzt die Kampagne Twitter und MySpace.

In Chemnitz gibt es wenige Hundert Twitter-Nutzer, in ganz Sachsen liegt die Zahl im niedrigen Tausenderbereich. Hier stellt sich ganz klar die Frage, ob Twitter aus PR-Sicht in der Region schon über eine kritische Masse verfügt. Fazit war, dass Twitter in Sachsen für Szenarien wie mobile Eisverkäufer im Silicon Valley wohl noch nicht reif ist, aber insbesondere Multiplikatoreneffekte durch Power-User und Journalisten (gut sichtbar insbesondere aus negativer Sicht in Fällen wie Jack Wolfskin) aus PR-Sicht interessant sind.

Frank bei seinem Vortrag

Weiter machte Jens Osthues (@jeos) von Communardo. Er stellte Communote vor, ein Enterprise Microblogging-Werkzeug, mit dem das Dresdner Unternehmen jetzt seit einem Jahr aktiv ist. Besonders interessant waren Nutzungsstatistiken von Communote im eigenen Haus. Jens berichtete außerdem von seiner Erfahrung, dass viele Unternehmen und Menschen bei Begriffen wie “Twitter”, “Web 2.0″ und “Microblogging” zunächst ablehnend reagieren. Sein Fazit: wir müssen in einfachen Worten erklären, was es macht, und nicht, wie wir es nennen. Microblogging könnte man so z.B. erklären als “zentraler Austausch von kurzen Informationsschnipseln”.

Jens über Enterprise Microblogging

Der letzte Vortrag des Abends kam dann von Martin Böhringer (@boehr) von der TU Chemnitz. Er sprach über “Ubiquitous Microblogging”, eine Forschungsvision, in der neben Menschen auch Dinge wie bspw. Sensoren, Softwareprogramme und Maschinen ihre Statusupdates twittern und damit ein riesiger zentraler Informationspool entsteht. Im Anschluss entbrannte eine hitzige Diskussion über Vor- und Nachteile eines solchen Szenarios und über die Frage, wie denn nun wirklich die Zukunft aussieht. Jens hatte von der Microblogging-Nutzung bei Communardo bereits berichtet, dass etwa 1/4 der Nutzer nicht aktiv teilnehmen. Ähnliches haben Fallstudien der TUC auch in anderen Unternehmen ergeben. Wenn nun #ubimic Wirklichkeit werden sollte, was passiert dann mit diesen 25% – eine Frage, die wir uns beim gesamten E2.0 stellen müssen.

Martin brachte einige Beispiele für #ubimic auf Twitter und fügte sie zu einer Ansicht der “twitternden Stadt” zusammen:

london

Der nächste Twittwoch wird voraussichtlich im Januar in Dresden stattfinden. Jens Osthues (@jeos) wird unser lokaler Twittwoch-Pate werden und das Orga-Team unterstützen. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und freuen uns auf einen spannenden 2. Twittwoch Sachsen!

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