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Frankfurt ist kein Ehe-Anbahnungsinstitut


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Allein die angekündigten Vorträge von SEB_Bank, Stadt_FFM und dem Netzoekonom waren schon Grund genug, auf einen informativen und unterhaltsamen Abend rund um das Thema Twitter zu hoffen. Dass der erste Twittwoch in Frankfurt dann einen so großen Wissensaustausch ermöglichen und gleichzeitig Unterhaltungscharakter für alle Teilnehmer haben würde, hat allerdings selbst uns überwältigt.

Mit der Präsentationen von Holger Schmidt (FAZ) alias Netzoekonom zum  Tweetranking.com, einer Seite zur Erstellung themenbezogener Ranglisten von Twitterern für Twitterer, begann der Abend in den Räumlichkeiten des Deutschen Fachverlag bereits informationsreich. Holger Schmidt erklärte nicht nur, wie er auf die Idee für seinen Dienst gekommen war und wie dieser funktioniert, sondern gab den rund 70 Teilnehmern auch bereits exklusive Einblicke in die nächste Version “Tweetranking 3.0″ – coming soon.

Kimmo Best, Leiter Externe Kommunikation der SEB_Bank, schilderte anschließend mit seiner offenen und authentischen Art, wie das Unternehmen erste Erfahrungen mit Twitter gesammelt hat, und wo man heute mit dem Twittern angekommen ist. Dabei schilderte er auch, wie es anfangs galt, sich auch unternehmensinternen Herausforderungen beim Umgang mit Twitter als Kommunikationskanal zu stellen. Eine Thematik, die offenbar wunderbar gemeistert wurde – die SEB Bank liegt auf Platz 3 der deutschen Twitter-Accounts im Bankensektor.

Harald Ille von der Stadt Frankfurt überraschte mit einer anfangs wortlosen Präsentation und einer ganz unbürokratischen Twitter-Kommunikation,  rund um Knöllchen, Wegbeschreibungen und – natürlich – Frankfurt.  Initiatorin des Twitter-Projekts der Stadt Frankfurt ist übrigens keine geringere als die Oberbürgermeisterin von Frankfurt persönlich. Auf den Vorschlag von RobGreen, Standorte der Politessen per Twitter zu berichten, antwortete Harald Ille scherzhaft „wir sind kein Ehe-Anbahnungs-Institut“. Ein weiterer Beweis dafür, dass diese Stadt viel zu bieten hat.

Zusammengefaßt war es eine rundum lockere, wissensbereichernde, unterhaltsame Auftaktveranstaltung – und das auch noch mit einem wunderbaren Blick auf die Skyline Frankfurts: Ein großer Dank dem Team des Deutschen Fachverlags für die Bereitstellung der Lokation (im 12. Stock des Verlagsgebäudes) und der überaus hilfsbereiten Organisation. Dank auch an die Referenten und Gäste für den offenen Austausch und die vielen Tweets und Blogbeiträge (u.a. Namics Blog, Zielpublikum). Und dass sogar eine Berichterstattung in der FAZ stattfand unterstreicht, dass unverändert großes Interesse am Thema besteht und der Twittwoch auch in Frankfurt gut aufgehoben ist.

Der nächste Frankfurter Twittwoch ist bereits in Planung und wird voraussichtlich Ende Januar stattfinden.

Henning Krieg und Andrea Otto

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7 Kommentare

  1. Hallo Andrea, klingt ja wirklich nach einer runden Sache bei euch in Frankfurt! Freut mich zu hören und weiter so. :-)

    LG, Meike

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  3. links for 2009-12-04 | La Blogille.
  4. Zweiter Twittwoch in Frankfurt am Main am 3. Februar 2010 » kriegs-recht.de
  5. Zweiter Twittwoch in Frankfurt am Main am 3. Februar 2010, 19:00 Uhr - Beitrag - Twittwoch e. V.
  6. Nebenbei statt mittendrin - La Blogille.

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