Digitale Transformation von und für Unternehmen

Heldenepos 2.0


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Nun ist es also amtlich, Online-Visionär Mark Zuckerberg wird vom amerikanischen „Time Magazine“ zum Mann des Jahres ernannt. Auf diese Art wird seit 1927 die Person mit dem größten Einfluss auf die Weltgeschichte gekürt. Frühere Preisträger waren unter anderem, Martin Luther King, Michail Gorbatschow und Barack Obama – große Fußstapfen auf dem steilen Weg zur Unsterblichkeit.

Doch wo ein Preisträger ist, dort ist auch immer eine Neidgesellschaft und somit erhebt nun ein jeder Möchtegern-Journalist seine Stimme um sein persönliches „Dislike“ auszudrücken.

Unerwartet landete Julian Assange „nur“ auf dem dritten Platz. Unvorstellbar für den einen, denn ist es nicht Assange, der sich für Freiheit im World Wide Web ausgesprochen hat, für die Demokratisierung über die Grenzen aller Herren Länder hinaus? Hätte nicht er demnach diese Auszeichnung verdient? Zuckerberg vereinigt die Menschen unter einer Flagge, aber er gibt keine Wahrheiten, keine Depeschen. Manch einer sieht ihn sogar als Dieb Geistigen Eigentums und seine Unterschrift bei „The Giving Pledge“ mache aus einem Sünder noch lange keinen Heiligen.

Wer nun diese Auszeichnung wirklich verdient hat, bleibt jedem selbst überlassen. Und wer kann schon mit Sicherheit behaupten, dass uns der Name Assange bekannt wäre, wenn es Facebook nicht gäbe?

Abschließend: Ist Liu Xiaobo noch immer inhaftiert… ?

Ein Kommentar

  1. Man kann ja ganz einfach festhalten, dass sich kaum jemand mehr für die Time Auszeichnung interessiert. Dazu ist das Weltgeschehen viel zu bunt und schnell geworden. Also seis drum. Es ist kein Verlust.

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