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Mobiles W-LAN mit dem Huawei


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Allein die Tatsache, dass ich diesen Artikel hier schreiben kann, also hier, mitten in München, im schönen Englischen Garten, im Schatten sitzend, weil in der Sonne mein iBook-Display streikt, ist Beweis, dass es funktioniert. Es ist ja nicht so, dass es in München flächendeckend W-LAN gäbe, und auch ein Freies Funknetz gibt es in Bayern kaum. Um so mehr freut es mich, mit diesem kleinen Gerät hier online zu sein: ein Huawei (links im Bild nur ein Dekorationsvorschlag).

Das Wort tut beim Hören fast weh, ist aber in Wirklichkeit nicht so schlimm. Das Gerät ist kleiner als eine Zigarettenschachtel (darf man diesen Vergleich in Bayern überhaupt noch bringen? Ach was, ich sitze ja unter freiem Himmel :), das Gerät ist also kleiner als ein iPhone, mit dieser Größenangabe dürften die meisten meiner Leser etwas anfangen können. Und es hat, genauso wie das iPhone, genau drei Tasten: An/Aus, W-LAN an/aus und 3G/Edge an/aus. Und, auch das ist mit dem iPhone vergleichbar: man kann damit nicht telefonieren, aber super ins mobile Internet gehen.

Einmal angeschaltet, baut es ein W-LAN auf, in das sich bis zu fünf Geräte einwählen können. Natürlich heißt mein W-LAN hier “twittwoch” und mitten im Englischen Garten gibt es nun eine kleine Werbefläche für unseren Verein :) Jeder iPhone oder Android-Freak, der auf der Suche nach einem W-LAN ist, findet das Netz…. aber ohne Passwort geht halt leider doch nichts.

Neue Freunde dank Huawei

Das kleine, handliche Gerät, das man auch als Handschmeichler missbrauchen könnte, taugt natürlich auch hervorragend dazu, neue Freunde zu finden oder, wie in meinem Fall, zur Völkerverständigung: Ich war letzte Woche im ICE von Stuttgart nach München unterwegs. Auf der Hinfahrt war noch alles okay, das habe ich dann auch extra getwittert: “Gerade mit dem ICE aus München in Stuttgart angekommen. Klimaanlage okay, pünktlich, Personal nett. Sollte auch mal gesagt werden.”
Nur auf der Rückfahrt hatte ich Glück im Unglück. Zunächst. Ich kam zu spät am Bahnhof an, aber weil die DB das wohl schon vorhergesehen hatte, haben sie auf mich gewartet. Wie nett. Dummerweise war die Bahn so nett, in jedem Unterwegs-Halt (was für ein Begriff!) noch auf andere Reisende zu warten. Und die freundliche Durchsage unseres Zugbegleiters (vulgo: Schaffners) hat meinem Gegenüber nicht wirklich weiter geholfen: eine Touristin aus Israel, die zwar einige Brocken deutsch konnte wie “nein”, “verboten” und “kaputt” und deren Englisch zwar tadellos war, was man aber leider von des Schaffners Englisch nicht behaupten konnte (“senk ju for träwelling“). Man muss zu seiner Ehrenrettung sagen: der Mann war nett, bemüht und steht unserem Outside Minister in nichts nach. Und Baden-Württemberg, das Land von Günther Oettinger ….

Ich habe also den Übersetzer gespielt und so kamen wir ins Gespräch. Über das Wetter, den Strand von Tel Aviv und nicht zuletzt über ihr iPhone, AntennaGate und Roaming-Gebühren. Dana besaß ein iPhone und “travelte” mit einer Schweizer SIM-Karte. Für sie war es ja ziemlich egal, ob sie israelische Roaming-Gebühren oder schweizerische bezahlt. Mit ihrer Schweizer SIM-Prepaid-Karte hatte sie wenigstens eine Deckelung.
Heimlich habe ich also mein Huawei in der Tasche eingeschaltet (dank der nur drei Knöpfe geht das genauso gut, wie – so wie es eine urbane Legende erzählt – alte Südfranzosen im Stande sind, eine Zigarette blind mit einer Hand in der Hosentasche zu rollen). Also: Huawei an und ein wenig über die Vorzüge moderner Technik parliert. Und Dana konnte kostenlos mit meiner Flat ihre E-Mails checken und sich Bilder von Neuschwanstein anschauen. Dummerweise hat sie als erstes ihrem Mann eine E-Mail geschrieben…

Also, mit dem Huawei, das Gerät, das man schwerer aussprechen als bedienen kann, hat man nicht nur mobiles W-LAN für bis zu fünf Geräte, sondern deswegen auch jede Menge neue Freunde. Wenn man das als Super-Nerd, der sich raus aus dem Keller gewagt hat, überhaupt möchte. :)

Das Gerät wurde uns freundlicherweise von o2-Business zur Verfügung gestellt, die natürlich auch die passenden Datentarife dazu anbieten.

3 Kommentare

  1. Hallo,
    ich kann Deine Freude gut verstehen und freue mich mit Dir, daß bei Dir alles klappt, was ich von mir nicht sagen kann. Ich bastle schon zwei Tage an einer Verbindung von Huawei mit dem iPhone 3G und bekomme das ncht hin. Immer wieder erhalte ich die Meldung, daß keine E-Mails versandt, aber auch nicht empfangen werden können. Die notwendigen Daten stimmen offensichtlich, da diese auch von einem Router akzeptiert werden und der Versand und Empfang von E-Mails auch klappt. Darum eine Bitte an Dich: kannst Du mir nicht behilflich sein, bei der Installation und Funktion. Ich wäre Dir sehr dankbar. Vielleicht darf ich mich um eine Antwort von Dir freuen,.
    mfg
    Horst Herz
    stromento@t-online.de

  2. Hallo,

    ich habe Ihre Anfrage an o2 weitergeleitet.

    Grüße,
    Thomas

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  1. Mobiles W-LAN mit dem Huawei | Twittwoch e.V. » Andreas Mauf

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