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Twitternde Personalabteilungen (5): A. Stihl AG & Co. KG – oder: @StihlKarriere


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Twitternde Personalabteilungen Twittwoch STIHL LogoWillkommen zum 5. Beitrag der Twittwoch-Blog-Reihe Twitternde Personalabteilungen in Deutschland.

Heute featuren wir @StihlKarriere – siehe auch A. Stihl AG & Co. KG – und Magda Jasinski gewährt uns Einblicke:

Twitternde Personalabteilungen Twittwoch Timeline STIHL Karriere

(1) Bio:

Hier twittern Dennis Blöcher ^db und Magda Jasinski ^mj aus dem STIHL Personalmarketing über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten sowie aktuelle Veranstaltungen.

(2) Welche Bedeutung hat Twitter innerhalb Ihrer Kommunikationsstrategie?

„Im Social Media Bereich nutzen wir im Personalmarketing von STIHL derzeit vor allem Twitter und Facebook. Wir sind der Meinung, dass Social Media für unsere Zielgruppenansprache großes Potential bietet. Menschen, die Interesse an STIHL haben, können sich unkompliziert mit uns vernetzen und informell mit uns kommunizieren.

Das heißt aber nicht, dass dieser Kommunikationskanal die bereits bestehenden, beispielsweise Recruiting-Messen, Hochschul-Exkursionen, Web-Auftritt sowie Online- und Print-Anzeigen verdrängen wird. Im Gegenteil: der persönliche Kontakt zu Studierenden und Absolventen ist für uns der wichtigste und Social Media sollen diesen nur ergänzen.”

(3) Können Sie abschätzen, wie viel Zeit Sie zum Twittern täglich / wöchentlich aufwenden?

„Wir twittern eine bunte Mischung aus Stellenangeboten, Unternehmensinfos und aktuellen Neuigkeiten. Insgesamt kommen wir auf durchschnittlich 2-3 Nachrichten pro Tag, die uns maximal 15 Minuten kosten.

Natürlich kommt noch die Zeit dazu, die man für Recherche, Lektüre und Konzeptentwicklung aufwendet. Da ich mich auch privat für Social Media interessiere und häufig abends beim Surfen auf interessante Artikel, Beiträge und Studien stoße, hält sich der Zeitaufwand in Grenzen.”

(4) Gibt es interne quantifizierbare Vorgaben, was mit dem Twittern erreicht werden soll, z.B. eine bestimmte Follower-Anzahl?

„Nein, hier geht definitiv Qualität vor Quantität. Uns ist es wichtig, mit den Social Media
unsere Zielgruppen, also die Studierenden und Absolventen zu erreichen und mit Ihnen in einen Dialog zu treten.”

(5) In welchem Verhältnis stehen die Medien Blog – falls Sie eines unterhalten –, Facebook – falls Sie eine Fanpage unterhalten – und das Echtzeit-Medium Twitter zueinander?

„Im November 2009 haben wir den Twitter-Account @StihlKarriere ins Leben gerufen, weil wir dort unkompliziert Nachrichten veröffentlichen können, die für jeden zugänglich sind. Derzeit haben wir rund 230 Follower und viel positives Feedback erhalten.

Da wir bei Twitter jedoch auf 140 Zeichen beschränkt sind, haben wir beschlossen, auch Facebook zu nutzen. Hier können wir persönlicher informieren und auch mehr Informationen, wie Fotos, Videos, Veranstaltungstermine und eine Jobsuche auf einer Seite integrieren. Wir planen, auf Facebook regelmäßig Berichte und Interviews mit bei STIHL beschäftigen Studierenden und Absolventen zu veröffentlichen, um einen besseren Einblick ins Unternehmen zu bieten. Twitter werden wir weiterhin nutzen, um schnell und unkompliziert Neuigkeiten zu verbreiten.“

(6) Wie stellen Sie den inneren Erbsenzähler zufrieden, sprich: gibt es ein Controlling für das Medium Twitter?

„Aktuell sind wir noch in der Aufbau- und Testphase unserer Präsenzen. Ein Reporting-Tool ist in Planung, derzeit prüfen wir zwei unterschiedliche Alternativen.“

(7) Haben Sie durch Ihr Twittern Kontakt zu Bewerbern erhalten, die Sie anderweitig vielleicht nicht kennengelernt hätten?

„Ich denke, dafür ist es noch zu früh und der Anteil der Studierenden und Absolventen unter unseren Followern noch zu gering. Langfristig rechnen wir aber auf jeden Fall damit, da wir schon jetzt durchaus interessante Kontakte mit unseren Zielgruppen knüpfen.“

(8) Welche Bedeutung räumen Sie Social-Media-Aktivitäten im Recruiting der Zukunft ein?

„Da befinden wir uns noch am Anfang. In Zeiten des Fachkräftemangels müssen sich Unternehmen laufend neue Möglichkeiten einfallen lassen, um potentielle Arbeitnehmer auf sich aufmerksam zu machen. Diese wissen um den Wettbewerb und wollen für Ihre Entscheidung nicht nur die Aufgabenstellung und das Gehalt kennen, sondern möchten möglichst viel über den zukünftigen Arbeitgeber erfahren: wie ist das Arbeitsklima und die Unternehmenskultur, wer sind die Kollegen, wie schmeckt das Essen in der Kantine, wie sieht der Arbeitsalltag aus etc.

All das lässt sich unter dem Begriff “Employer Branding” zusammenfassen und kann über Social Media sehr gut vermittelt werden, beispielsweise mit Fotos, Videos, Interviews, Berichten und Statements von Mitarbeitern. “

Über Magda Jasinski:

Twitternde Personalabteilungen Twittwoch STIHL Karriere Magda Jasinski

Magda Jasinski ist seit März 2009 Mitarbeiterin im STIHL Personalmarketing und betreut dort unter anderem die Social Media Auftritte [Twitter; Facebook] von STIHL als Arbeitgeber.

[@StihlKarriere - Performance via TwitterCounter im letzten Monat]

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[Bisher in dieser Reihe erschienen]

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