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Twitternde Unternehmen (23): @MASSIVEART


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Willkommen zum 23. Beitrag in der Susuh-Blog-Reihe Twitternde Unternehmen in Deutschland.

Heute wird mysteriös, denn wir featuren @MASSIVEART – siehe auch Massiveart.com – und Constance Stickler gewährt uns Einblicke:

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(1) Bio:

Human Information Design – seit 1997.

(2) Welche Bedeutung hat Twitter innerhalb Eurer Unternehmenskommunikation?

“Twitter ist die logische Weiterführung unserer Kommunikation mit anderen Mitteln. Ich vergleiche Twitter gerne mit einem kurzen Ausruf im Büro im Gegensatz zu einem detaillierteren Gespräch in der Kaffeeküche. Was immer mir an interessanten Artikeln, Zitaten, Ideen, etc. unterkommt – ich kann es ohne großen Aufwand weitergeben – und zwar nicht nur an mein Büro sondern potentiell die ganze Internet-Welt.

Die Kommunikation passiert schneller und direkter. Bei sonstigen Netzwerken muß ich mich erst verknüpfen, bei Twitter lege ich einfach los. Man hat Zugang zu Personen und Firmen, an die man sonst nie rankommen würde.”

(3) Kannst Du abschätzen, wie viel Zeit Du zum Twittern täglich bzw. wöchentlich aufwendest?

“Ich betreue zwei corporate Accounts (@zcope und @massiveart) und habe für jeden eine eigene Strategie bzgl. der Themen und dem “Stil”. Ein paar Dinge gelten jedoch für beide: Mindestens ein Tweet pro (Werk)Tag muß sein – der wird im Voraus eingegeben. Die Serien (z.B. #ZCOPETipp und #PMTipp) sind da besonders gut geeignet. Und “Thementage” – da ziehe ich ein Thema (z.B. das der Tipps) über den ganzen Tag. Es müssen aber auf jeden Fall sinnvolle Tweets sein, die den Followern etwas bringen – Twittern um der Anzahl der Tweets willen gehört nicht zur Strategie.”

(4) Gibt es interne quantifizierbare Vorgaben, was mit dem Twittern erreicht werden soll, z.B. eine bestimmte Follower-Anzahl?

“Nein. Mein Ziel in Richtung Follower ist mehr qualitativer Natur. Darum wird auch nicht jeder automatisch zurückverfolgt, reine Marketing-Feeds und alle “horny Hotties” bringen keinen Mehrwert.

Überhaupt ist der ROI bei all den Aktivitäten, die ich jetzt einfach mal mit “Social media” zusammenfasse, ja bekanntermaßen sehr schwer zu messen. Was wohl auch damit zusammenhängt, daß das nicht in erster Linie Marketing-Tools sind. Also sollte man sie auch nicht nur dafür verwenden. Der Aufbau und die Weiterentwicklung eines Netzwerkes erfordert Glaubwürdigkeit – das ist meine Vorgabe.”

(5) In welchem Verhältnis stehen Euer Blog und das Echtzeit-Medium Twitter zueinander?

“Auf Blog und Twitter werden dieselben Themenkreise behandelt, beim einen eben mit mehr Text und Details, dafür seltener, beim anderen kurz und knackig, dafür täglich. Jeder Artikel im Blog wird auch “betwittert”. Das bringt natürlich einerseits Besucher auf den Blog, andererseits scheint es auf Twitter weniger Hemmungen für Kommentare zu geben. Auch Retweets sehe ich in gewisser Weise als Kommentar.”

(6) Wie stellt Ihr den inneren Erbsenzähler zufrieden, sprich: Betreibt Ihr Controlling?

“Sowieso. Wie oben schon erwähnt, ist eine Auswertung zwar schwer, aber Tendenzen sind auf jeden Fall ersichtlich. Wenn ich auch den Hypes um das neueste “Must have” an Marketing-Tools eher kritisch gegenüberstehe (ich muß es zuerst verstehen und dann für mich/mein Unternehmen passend umsetzen, sonst ist das u.U. ein Schuß ins eigene Knie) – “Ego-Googling” ist Pflicht. Wer das ignoriert, kann nicht nur böse draufzahlen, er vergibt auch eine super Gelegenheit: Feedback vom Kunden bzw. der Öffentlichkeit gemäß dem Spruch “Jedes Feedback ist eine kostenlose Unternehmensberatung”.”

[@MASSIVEART - Performance via TwitterCounter im letzten Monat]

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[Bisher in dieser Reihe erschienen]

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  1. ZCOPE | Blog - Interview auf dem Susuh Blog - Twitternde Unternehmen

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