Digitale Transformation von und für Unternehmen

Twitternde Unternehmen (26): @allianz_de


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Willkommen zum 26. Beitrag der Twittwoch-Blog-Reihe Twitternde Unternehmen in Deutschland.

Heute featuren wir @allianz_de – siehe auch Allianzdeutschland.de – und Markus Walter gewährt uns Einblicke:

(1) Bio:

Online-Redakteur Markus Walter blickt über den Tellerrand: Bei der Allianz geht’s um mehr als nur Versicherungen.

(2) Welche Bedeutung hat Twitter innerhalb Ihrer Unternehmenskommunikation?

“Via Twitter wollen wir Interesse für das große Themenspektrum unseres Hauses wecken – mal abseits von strengem Zielgruppen- oder Spartendenken (siehe Bio: “… mehr als nur Versicherungen”). Da ist dann auch Platz für kleine Stücke, die sonst vielleicht im ganz großen Konzern-Orchester untergehen. Dabei ist Twitter natürlich keine digitale Resterampe für uns, sondern unser Ziel ist es zu überraschen, Vielfalt zu beweisen.

Als PR-Abteilung nutzen wir Twitter v.a. als zusätzlichen – sehr schnellen – Kanal für unsere (Presse-)Kommunikation und wollen Lust auf mehr Infos machen (deshalb verlinken wir viel). Gute Erfahrungen haben wir aber auch schon gemacht mit dem Einsatz von Twitter zu Dialog, Kundenpflege/-service oder Recruiting. Und lernen dabei jeden Tag etwas über Web 2.0-Kommunikation hinzu. Mit anderen Schwerpunkten sind auch Allianz-Kollegen auf Twitter: @allianz_kai twittert z.B. aus dem HR-Bereich, @az_knowledge zu Social Responsibility-Themen.

Wichtig finden wir, dass mit mir eine reale Person für @allianz_de steht – klar, ich bin Berufskommunikator, aber wenn ich etwas als “besonders interessant” twittere, dann meine ich das auch so. Wahrscheinlich ist es dieses bisserl mehr Subjektívität, das Twitter für uns Medienmenschen interessant macht und Nähe / Authentizität / Sympathie transportiert.”

(3) Können Sie abschätzen, wie viel Zeit Sie zum Twittern täglich bzw. wöchentlich aufwendest?

“Twitter ist für uns sowohl Kommunikations- als auch Informationsmedium – ich bin sehr glücklich mit den (Fach-)Infos, die ich über meine Lieblings-Twitterer erfahre und habe mich im Gegenzug von allerlei Newslettern etc. getrennt – die haben eine Ecke mehr Zeit gekostet! Und natürlich beobachten wir auch, was über uns auf Twitter gesagt wird. Da also die Grenzen zwischen aktiver und passiver Twitter-Nutzung verschwimmen, kann ich nur soviel sagen: Ich schätze Twitter als ungemein schnelles Medium – in der Aktion wie in der Reaktion.”

(4) Gibt es interne quantifizierbare Vorgaben, was mit dem Twittern erreicht werden soll, z.B. eine bestimmte Follower-Anzahl?

“Wenn wir via Twitter zusätzlichen Traffic für unsere Websites erreichen, macht uns das natürlich happy. Ebenso jeder Follower, der wirklich Interesse an unserem Unternehmen hat und vielleicht sogar in den Dialog mit uns treten möchte. Wir sehen Twitter aber auch ganz stark als Tool zur Markenkommunikation – wieder: Nähe / Authentizität / Sympathie – was sich ja ja nicht so einfach monitoren bzw. in Zahlen übersetzen lässt.”

(5) In welchem Verhältnis stehen die Medien Webblog – falls Sie eines unterhalten – und das Echtzeit-Medium Twitter zueinander?

“Wir glauben, dass nicht jedes Social Media-Instrument für jeden geeignet ist und haben uns deswegen schon vor einer Weile bewusst gegen das Bloggen entschieden – auch, weil wir an anderen Stellen (z.B. News-Portal, Knowledge-Site etc.) bereits viel Content bieten. Der ist dann natürlich “corporate” gefärbt, aber da kann das persönlichere Medium Twitter ja vielleicht eine Weiche darstellen. Die allgemein sehr wertschätzende/konstruktive Kommunikation auf Twitter (anders als manchmal in Foren/Blogs) finde ich im Übrigen sehr angenehm und für’s (d.h. für unser) Business passend.”

(6) Wie stellen Sie den inneren Erbsenzähler zufrieden, sprich: Betreiben Sie Controlling?

“Die Follower-Anzahl behalten wir natürlich im Blick und schauen immer mal wieder nach, wer uns so folgt – über interessante Kontakte aus unserer peer- und target group und RTs freuen wir uns natürlich besonders. Mit der twunfollow-App beobachten wir auch, welche Follower uns wieder verlassen – und versuchen, daraus zu lernen. Aber übertreiben sollte man es auch nicht mit der Erbsenzählerei, dafür ist das Medium Twitter noch zu frisch (was es ja gerade so spannend macht).”

[@allianz_de - Performance via TwitterCounter im letzten Monat]

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[Bisher in dieser Reihe erschienen]

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