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Twitternde Unternehmen (38): @MicrosoftPresse


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microsoft

Willkommen zum 38. Beitrag der Twittwoch-Blog-Reihe Twitternde Unternehmen in Deutschland.

Diesmal spricht der Webevangelist Thomas Pfeiffer (@codeispoetry) mit Annabelle Atchison aus der Abteilung Corporate Communications der Microsoft Deutschland GmbH.

screenMS(1) Bio: Kommt direkt aus dem jeweiligen Twitter-Profil.
Offizieller Twitterkanal der Pressestelle Microsoft Deutschland.

(2) Welche Bedeutung hat Twitter innerhalb Ihrer Kommunikationsstrategie?

Twitter ist in unsere gesamte Kommunikationsstrategie voll integriert. Wir nutzen unseren Twitterkanal zum einen, um auf die riesige Fülle an multimedialem Microsoft-Content und auf interessante Inhalte Dritter aufmerksam zu machen. Zum anderen wollen wir diese Chance nutzen, aktiver Teil der Web-Community zu sein.

Wir haben uns angesichts der vorhandenen Ressourcen für einen Unternehmenskanal und keine Personenkanäle entschieden, daher agieren wir auf @MicrosoftPresse nicht öffentlich dialogisch, sondern beantworten Anfragen per DM. Stufenweise wollen wir aber stärker in Dialog mit den Webmultiplikatoren treten. Erster Schritt war die Etablierung unseres SpecialGuest Accounts, @MicrosoftTalk. Hier haben wir zum Beispiel einen Twitter-Chat mit Windows 7 Experte Daniel Melanchthon gehosted oder ein Twinterview zwischen dem Microsoft Deutschland Chef Achim Berg und @stern_digital.

Natürlich spielt auch das Thema Monitoring eine Rolle. Und nicht zuletzt wollen wir einfach neue Dinge ausprobieren und Erfahrungen sammeln.

(3) Können Sie abschätzen, wie viel Zeit Sie zum Twittern täglich / wöchentlich aufwenden?
@MicrosoftPresse ist ja als der Account der Pressestelle von Microsoft Deutschland ausgewiesen. Das bedeutet, dass jeder im Team Zugriff auf den Account hat und seine Themen selbst twittert. Da ist eine Einschätzung des Arbeitsaufwandes schwierig.

Als Orientierungswert für eine Woche ohne große Aktionen lässt sich sagen, dass die einzelnen Pressesprecher im Schnitt mindestens eine Stunde pro Woche mit der Twitterei beschäftigt sind. Ich trage intern die Verantwortung für den Account, bin Ansprechpartner und im weitesten Sinne Redaktionsplaner. Ich beschäftige mich über den Tag verteilt mindestens eine Stunde mit Twitter, meist jedoch mehr. Unsere Agentur twittert automatisch alle aktuellen Pressemitteilungen, Videos, Bilder, etc. und nimmt uns somit einen gewissen Teil der Arbeit ab.

Wenn größere Aktionen anstehen, gelten diese Angaben natürlich nicht. Live-Updates von Presseevents, Twitter-Chats oder Twinterviews bedürfen mehr Zeitinvestment. Während unserer #Windows7 #Geburtstag Aktion zum Launch von Windows 7 war ich zum Beispiel zwei Tage fast ausschließlich mit Twitter beschäftigt.

(4) Gibt es interne quantifizierbare Vorgaben, was mit dem Twittern erreicht werden soll, z.B. eine bestimmte Follower-Anzahl?
Wir freuen uns über jeden Follower, haben aber kein festgeschriebenes Followerziel. Für uns ist es eher ein Ausprobieren und Beobachten: Welches Format kommt gut an, bei welchen Aktionen machen die Follower aktiv mit, welche Themen werden geretweeted, usw.

(5) In welchem Verhältnis stehen die Medien Webblog – falls Sie eines unterhalten – und das Echtzeit-Medium Twitter zueinander?
Wir haben (noch) keinen PR-Blog. Aber grundsätzlich nutzen wir Twitter ja als Verteilplattform für Inhalte. Also würden wir aktuelle Blogposts auch auf Twitter anteasern.

(6) Wie stellen Sie den inneren Erbsenzähler zufrieden, sprich: gibt es ein Controlling für das Medium Twitter?
Wir schauen auf Faktoren wie Followerzuwachs und Retweets. Zeitlich begrenzte Aktionen werten wir auch explizit aus. Hier nutzen wir Tools wie Tweetreach, bit.ly und Twazzup.

(7) Danke für das Interview.

[Bisher in dieser Reihe erschienen]

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Ein Kommentar

  1. Sehr schlau was der Kollege Pfeiffer da so sagt!

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