Digitale Transformation von und für Unternehmen

Twitternde Unternehmen (41): @westaflex


Empfehlen Sie diesen Beitrag Ihren Xing-Kontakten Ihren XING-Kontakten zeigen
Abonnieren Sie unseren RSS-Feed oder E-Mail Newsletter nur mit Jobangeboten.

Westaflex-Logo-Twitternde-Unternehmen-Twittwoch-Twitter
Willkommen zum 41. Beitrag der Twittwoch-Blog-Reihe Twitternde Unternehmen in Deutschland.

Heute featuren wir @westaflex – siehe auch Westaflex werk GmbH – und Jan Westerbarkey gewährt uns Einblicke:

westaflex-Timeline-Twitternde-Unternehmen-Twittwoch-Twitter

(1) Bio:

May I introduce WESTAFLEX + myself J.Westerbarkey. Together we passionately create enthusiastic customers + build a better future!

(2) Welche Bedeutung hat Twitter innerhalb Ihrer Unternehmenskommunikation?

„Twitter hat den Charakter einer Adhoc-Meldung, eines interaktiven Gesprächsfadens aber auch eines feed-back-Kanals, der öffentlich einsehbar ist. Die sprachlichen Abkürzungen, und die nicht immer neue deutsche
Rechtschreibung machen unseren Firmen-Twitter so menschlich, obgleich nicht jede Nachricht Bier-ernst und für die Ewigkeit gemeißelt ist. Twitter gibt es bei uns in zwei Versionen, einem “Twitter-Nachbau” für unser Intranet und einem “echten Twitter-Account” für die interessierte Öffentlichkeit.”

(3) Können Sie abschätzen, wie viel Zeit Sie zum Twittern täglich bzw. wöchentlich aufwendest?

„Im Internen Twitter, westaTwit genannt, geschieht ebenfalls der Standort-übergreifende Nachrichten-Austausch. Er hat inzwischen fast komplett Rohrpost und Mail abgelöst und ist wichtiges Alttags-Werkzeug geworden. Im Externen Twitter-Kanal sind Statusmeldung unseres Blogs, sozialer Netzwerke und mobiler Geräte eingebunden. Durchschnittlich erscheinen hier zwischen 5-20 Kurznachrichten. Viel spannender ist jedoch häufig die Anzahl unser Replys rsp. Re-tweets, die aus meiner Sicht “die Twitterwürze” ausmachen. Hier kann es schon mal sein, dass 20 Minuten am Stück – zu einem Gedankenstrang – gut investierter Erkenntnisgewinn sind. Einen interaktiven Twitter-Chat könnte ich mir zukünftig auf unserer Homepage vorstellen.”

(4) Gibt es interne quantifizierbare Vorgaben, was mit dem Twittern erreicht werden soll, z.B. eine bestimmte Follower-Anzahl?

„Tatsächlich sollte Qualität vor Quantität gehen, im Inhalt, wie in der Anzahl unser Verfolger. Schade finde ich die zunehmende Anzahl an Werbe- und Spam-Twitterkonten. Hier glaube ich, dass die Leser derartig plumpe Ansätze durch Ausgrenzung selbst beenden…. Eine Twitter-Reichweite ist aus unser Sicht, je nach Branche sehr unterschiedlich. Da wir im klassischen B2B Industriebereich tätig sind, setzt es ja auch voraus, dass unsere Leser und potentiellen Kunden überhaupt Bürozugriff auf interaktive Webdienste haben. Dies ist nicht immer der Fall, so dass Twitter im Kommunikations-Mix (s)einen Teil dazu beiträgt. Ich würde allerdings gern den Status verified account bei Twitter erhalten!”

(5) In welchem Verhältnis stehen die Medien Webblog und das Echtzeit-Medium Twitter zueinander?

„Zunächst einmal – sie vertragen sich prima! Die Quer-Verweise klappen elegant, obwohl es natürlich bei Blogs auch Dienste, wie RSS-Feeds gibt. Während m.E. beim reinen Twitter-Aufruf schnell die Übersichtlichkeit
verloren geht, bieten Twitter-Oberflächen, wie tweetie oder tweetdeck ausgeklügelte Stopp-Wort und Suchoptionen. Es gibt jedoch zusätzliche und eigenständige Aufgaben für einen Twitter-Kanal, wie Messe- oder Barcamp-Ankündigungen, sowie “das twitternde Thermometer”, welches ich neulich in einem Katalog entdeckte.”

(6) Wie stellen Sie den inneren Erbsenzähler zufrieden, sprich: gibt es ein Controlling für das Medium Twitter?

„Selbstverständlich möchten wir gerne Aktionen und Projekte nicht nur mit Erfolgsauswertungen begleiten, sondern auch später, anhand der gewonnenen und möglichst messbaren Kenngrößen, lernen. Anders als bei unserem Webauftritt lassen sich jedoch keine Rückschlüsse durch IP-Kennung oder Klickraten für Twitter auswerten. Daher haben wir für das Web2.0 Äquivalenz-Benchmarks für uns selbst und im Vergleich zu Branchenvertretern aufgestellt. Zugegebener Weise jedoch nur, um überhaupt eine Basismessgröße der Digitalen Reputation vorweisen zu können. Spannend wäre sicherlich die Frage, was ein neuer Verfolger wert ist oder in welcher Weise dieser Kontakt Grundlage eines späteren Verkaufserfolges sein kann. Wenn Twitter nach den Prinzipien der menschlichen Mundpropaganda funktioniert, so könnten “Twitter-Tupperpartys” über uns eine neue Marketing-Idee sein.“

(7) Wie sehen Sie den Nutzen und die Zukunft von Twitter für Ihre Branche?

„Das ist in der Tat eine super-spannende Frage! Entweder entwickelt sich Twitter zu einem vollständigen Mail-Ersatz, was (Bezahl-)Optionen wie Lesebestätigung und Mailanhang ermöglichen müsste oder Twitter entwickelt sich zu einem Schnittstelle-Produkt, das sich durch APIs in viele Anwendungen, bis hin zur Laufschrift-Reklame ausbauen lässt. Im Moment erfüllt es (nur) das menschliche Grundbedürfnis nach Kommunikation, ähnlich wie seinerzeit es Funk-Pager taten, mittlerweile ergänzt durch GEO-Informationen. Vielleicht ist die Twitter-Strategie auch, im Auto, im Kühlschrank und im Heizkessel bisherige “einseitige Geräte-Kommunikation” zu ersetzen? Dazu könnte ich mir die Kombination von Barcode und RFID mit Twitter sehr gut vorstellen. Ich glaube ebenso, dass Twitter den kostenpflichtigen SMS-Dienst beerben wird.“

Über Jan Westerbarkey:

Jan-Westerbarke-westaflex-Twitternde-Unternehmen-Twittwoch-Twitter

Die Firma Westaflex befindet sich seit ihrer Gründung in den Händen der
Familie Westerbarkey. Die Zwillingsbrüder Dr. Peter und Jan Westerbarkey übernahmen im Jahr 2001 in vierter Generation die Leitung des Unternehmens. Sie bekennen sich trotz internationaler Ausrichtung auf die Märkte Europas, Asiens und Australiens klar zum Standort Deutschland und können damit ein Stück Erfolgsgeschichte „Made in Germany“ vorweisen.

[@westaflex - Performance via TwitterCounter im letzten Monat]

["Related Tweet"]

[Bisher in dieser Reihe erschienen]

Schlagworte: ,

Ein Kommentar

Trackbacks

  1. Twittern, eine Lösung zur Steigerung des Unternehmenserfolges? | Enterprise 2.0 für Produktmanager

Bitte kommentieren Sie