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“Unser aller ganz besonders #schoenesWort” – DAS FINALE!


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Ihr habt gewählt! Vom 5. bis 30. Mai haben über 1.500 Wähler mehr als 8.000 Stimmen für ihre Lieblinge innerhalb 26 Buchstaben-Gruppen “A bis Z” abgegeben. Jetzt treten die jeweiligen Tagessieger unter Berücksichtigung der Ränge 1 bis 3 gegen einander an. Dass mehr als 78 Anwärter an den Start gehen, liegt daran, dass einige Kandidaten, die Ihr auf Rang 3 gesetzt habt, gleich viele Stimmen auf sich vereinen.

Die Endausscheidung der Top-Favoriten startet hier auf dem Twittwoch-Blog am 1. Juni. Dann habt Ihr eine Woche Zeit, Euch für Euer ganz besonders #schoenesWort zu entscheiden. Wahlschluss ist am 7. Juni um Mitternacht. Im Anschluss werden die Top-Favoriten hier bekannt gegeben. Dann kommen auch die Namen der Urheber wieder ins Spiel, sprich: die Twitteratis, die die siegreichen Worte nominiert haben.

Erstaunt hat mich, dass Worte, die in der Nominierungsphase in Eurer Gunst standen, im Wettstreit um den Tagessieg nicht durchgängig glänzten. Von den 10 Kandidaten, die anfangs Eure besondere Unterstützung hatten, zog mit bittersüß, blümerant, papperlapapp, Schabernack und Sternstunde lediglich die Hälfte in die Endrunde ein. Ausgeschieden sind Feierabend, Leben, Morgentau, Vorfreude und Zuversicht. Im Übrigen gilt der Befund, dass Lieblinge aus der Nominierungsphase längst keine Sieger sind, auch für Worte und -kombinationen mit Lieb(e), Herz und Seele. Obwohl sie überproportional häufig als #schoenesWort nominiert wurden, nämlich mehr als 60 Kandidaten, schaffte es kein einziges Wort aus dieser starken Fraktion ins Finale.

Breche ich ein Tabu, wenn ich Euch die Top 5 verrate, die in der Vorauswahl die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten? Stimmenfänger sind: Achtsamkeit, Heidschnucke, papperlapp, Wortschatz und Xylophon. Wobei bei Xylophon gilt, dass sich das Wort nur gegen sehr wenige Mitbewerber in Buchstaben-Gruppe „X“ durchzusetzen hatte. Bei der Heidschnucke ist einzuräumen, dass sich das Wort auch deshalb so bravourös an die Spitze setzte, weil jene Twitterine, die es nominiert hatte, sich mitsamt ihrer Anhängerschaft dafür vehement stark machte. – Wahlkampf, oder besser: Wortkampf eben …

Ich danke Thomas Pfeiffer alias @codeispoetry ganz besonders herzlich, dass er die Wort-Wahlen machbar gemacht hat. Großen Dank sage ich auch Peter Leiseberg alias @zeitweise_ für seine fabelhaften Wahlplakate. Euch wünsche ich Vergnügen beim Auswählen. – Ich weiß, wer die Wahl hat, hat die Qual. Und: Das gilt bei der Endauswahl #schönesWort allemal!

13 Kommentare

  1. Wünsche Euch für den Endspurt viel Rückenwind, habe aber die Seite am 1. Juni noch nicht gefunden !

  2. Zitat aus “Über den Autor”, siehe oben: “Ein solches Projekt ist ein #schoenesWort, das aus einem spontanen Tweet bei Twitter entstanden ist und nun bei Twittwoch eine Plattform gefunden hat.” Der spontane Tweet hieß übrigens “Gedanke”, ein schönes Wort. Interressant wäre es, im Sinne von “Nachhaltigkeit”, “Mehrwert bringen” und “Vergnügen”, wie die Autorin zu diesem spontanen Tweet kam, und was seitdem so alles auf der Strecke blieb. Aktionen wie #schoenesWort, oder die von derselben Autorin hervorgerufene “Miss und Mister BookFair-Wahl 2010″, mögen manchen Leuten für eine gewisse Zeit “Vergnügen” bereiten. Insgesamt ist der Wert und die Aufmerksamkeit für solche Aktionen aber eher als genau so verschwindend einzuschätzen, wie die meisten anderen “Tweets” die täglich über die Timeline rollen. Das beste Beispiel für die Wichtigkeit und Vergänglichkeit solcher Aktionen, ist das Wahlergebnis derselben. Dass Worte, die sich mit spontanen Gefühlen befassen, zwar sehr oft genannt wurden, letztendlich aber nicht gewählt wurden, zeigt, welchen Zufälligkeiten derartige “Spass-Wahlen”unterworfen sind und ist genau so bezeichnend für die “Nachhaltigkeit” solcher Projekte, wie das spontane Ursprungswort “Gedanke” für die Autorin selbst.

  3. Über die Nachhaltigkeit und über den Mehrwert vieler Aktionen kann man sich trefflich streiten. Mir persönlich reicht als Effekt bei dieser Aktion schon, dass sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Aktion mit der Vielfalt von Sprache beschäftigen – jede, die in öffentlichen Verkehrsmitteln wie S – Bahn oder Strassenbahn unterwegs ist, kann in den Geprächen mancher Jugendlicher hören, wie diese verkümmert. Und was die Miss Bookfair anbelangt – so unnachhaltig kann die Aktion ja nicht gewesen sein, wenn Twittstilzchen sich 7 Monate später noch daran erinnert ;-)

  4. Liebe Susanne Martin,

    das ist halt wie mit so vielem Anderen: Die Leute, die sich an dieser Aktion beteiligen und beteiligt haben -ich übrigens auch, und sehr lange und mit sehr viel Spass- sind diejenigen, die sich sowieso gerne mit Worten und Sprache beschäftigen, und denen soll mit meinem Kommentar auf gar keinen Fall der Spass genommen werden. Die angesprochenen Jugendlichen a la: “Isch geh Supermarkt”, oder “Isch weiss wo dein Haus wohnt” sind mir durchaus bekannt, und begegnen einem auch oft auf facebook. Ich stimme Ihnen voll zu, daß es erschreckend ist, wie deren Sprache verkümmert. Aber glauben Sie wirklich, die haben sich an der #schoenesWort-Wahl beteiligt, oder sie wissen überhaupt, was das ist und worums dabei geht?

    Ganz nebenbei: Außer dem, was ich im vorherigen Kommentar schon über Nachhaltigkeit gesagt habe, würde ich es manchmal einfach schön finden, wenn -aber das nur als Beispiel- die Menschen, egal ob Autor oder “Mitmacher” ihre schönen Worte auch ein bisschen leben würden, d.h., sich “nachaltig” daran erinnern würden und nicht nur den Erfolg oder Misserfolg der Aktion bzw. der eingereichten Worte verfolgen würden, so wie das unsere Politiker nach den Wahlen immer tun.

    P.S.: An “Miss Bookfair” erinnert sich “Twittstilzchen” deshalb noch so genau, weil es diese Wahl so schrecklich und so völlig unnötig fand :-)

  5. Ich bin auch sehr für Nachhaltigkeit, finde es aber wichtiger, einen reichhaltigen Austausch und Lebendigkeit anzuregen, auch wenn solche Aktionen nicht unbedingt in die Annalen der Menschheit eingehen. Es ist doch wie ein Besuch in einem guten Restaurant. Ob ich mich da an jeden einzelnen in ein paar Jahren noch erinnere? Wohl kaum. Und Hunger habe ich auch am nächsten Tag wieder als wär’s nie gewesen. Trotzdem gehört es für mich zu einem befriedigenden Leben dazu und da bekümmert mich die mangelnde Nachhaltigkeit überhaupt nicht.
    Also, Gesine, ich fänd’s super, wenn du weiterhin so “fantastische”, “umwerfende” Aktionen “wuppst”! ;-)

  6. @Twittstilzchen
    auch wenn Du in manchen Dingen bei deinem Kommentar recht haben magst, so hat dieser nur einen ganz bestimmten Hintergrund. …und “Der Hund liegt woanders begraben” Ich bin mit Saskia einer Meinung und finde ihren letzten Satz in ihrem Kommentar ganz toll!

    Also, Gesine, ich fänd’s super, wenn du weiterhin so “fantastische”, “umwerfende” Aktionen “wuppst”! ;-)

    @Twittstilzchen
    “Die uns gespendete Liebe, die wir nicht als Segen und Glück empfinden, empfinden wir als eine Last.” Marie von Ebner-Eschenbach

    Denk mal drüber nach…

  7. @Räuber Hotzenplotz, @Saskia Heinen

    Gerne wiederhole ich noch einmal, was ich schon in meiner Antwort an Susanne Martin geschrieben habe:

    Ich habe mich sehr lange und mit sehr viel Spass an der Aktion #schoenesWort beteiligt, allerdings mehr beim “Worte finden”, nicht so sehr, bei der Wahl. Da bleibe ich bei dem was ich oben sagte.

    @Räuber Hotzenplotz

    Der Hund liegt nicht “nur” woanders begraben, aber es stimmt, es gibt einen weiteren Hintergrund für meine “Kritik”. Deshalb hier und in aller Öffentlichkeit:

    Ich schätze und liebe Gesine von Prittwitz über alle Maßen und wünsche ihr für ihre Aktion #schoenesWort, für alle weiteren Aktionen die sie noch plant (wie wärs mit #schoenerSatz?) und für ihre gesamte Zukunft alles nur erdenklich Gute.

    Und was die Nachhaltigkeit bei der >Planung und Organisation< von #schoenesWort angeht: Ich denke, das hätte kaum jemand besser hinbekommen!

    Deshalb hier noch einmal einer meiner früheren Kommentare:“Gestade” der “Glückseligkeit”: #schoenesWort im “Gleichgewicht”. “Grandios”, “getragen” von uns allen: http://bit.ly/l8OoMJ, mögs gelingen!

  8. @Räuber Hotzenplotz:

    “Die uns gespendete Liebe, die wir nicht als Segen und Glück empfinden, empfinden wir als eine Last.” Marie von Ebner-Eschenbach

    Ich habs verstanden.

  9. oh là, là – hier ist eine kleine Debatte über Sinn und Zweck der Wahlen entbrannt! Das freut mich doch arg sehr …

    Meines Erachtens spricht für #schoenesWort insbesondere, dass sich vornehmlich (lediglich, ausschließlich?) Freunde schöner Worte bei der Suche nach unser aller #schoenesWort beteiligt haben. Sind nicht im Netz, wo sich Millionen Menschen unterschiedlicher Bedürfnisse und Geschmäcker tummeln, vor allem solche Aktivitäten gefragt, die auf gemeinsame Interessen zugeschnitten sind? Noch dazu meine ich, dass der Aspekt der Nachhaltigkeit bei der Aktion #schoenesWort nicht in Frage zu stellen ist. Seit 7. Januar 2011 sind Twitteratis mit viel Freude und Engagement bei der Suche nach #schoenesWort dabei! Das spricht m.E. eine deutliche Sprache. Und zwar für die nachhaltige Wirkung von unser aller Suche nach #schoenesWort im volatilen Netz.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass wir derzeit (quo vadis Social Media?) von Initiativen wie z.B. #schoenesWort gemeinsam nur profitieren können (probieren geht bisweilen eben doch über studieren …) Insofern, @SaskiaHeinen: Bei passender Gelegenheit „wuppe“ ich gerne wieder …

  10. Ei der daus! So viele hässliche Worte zur Verteidigung der schönen! Bedürfnisse, Aktivitäten, Interessen, Aspekt, nachhaltig, volatil, Initiative, profitieren! Bingo!

  11. (Eigentlich hätt’ ich “Wörter” schreiben müssen,aber “Wörter” ist hässlich und “Worte” schön… :-)

  12. @pundp, Gesine von Prittwitz und alle #schoenesWort-Fans:

    Twittstilzchen ist ein Rumpelstilz (Nomen est omen): Er haut raus, sagt meistens einfach nur was ihn gerade bewegt, oft ohne Reflexion, und leider manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste.

    Dass hier, von den Kommentierenden und #schoenesWort-Fans, zu denen er selbst zählt, von den “Twitteratis” auf seiner Timeline, von der Initiatorin @pundp, Gesine von Prittwitz, trotzdem, so freundlich, sachlich und unvoreingenommen auf ihn eingegangen wird, zeichnet sie alle, die Aktion und nicht zuletzt “Twittwoch”, die das Forum geben, in einem ganz besonderen Maße aus, was die Fans von #schoenesWort sowieso, und den “Schreihals” (@Twittstilzchen) im Besonderen, daran hindert, sofort die Flucht zu ergreifen, um beim #schoenenWort “volatil” zu bleiben.

    Das habt ihr jetz davon: Und Danke!

  13. Gedanke ist ein schönes Wort – Nachdenken eine Haltung …

    Womit liebes @Twittstilzchen ein Bogen hin zu jenem Tweet geschlossen wäre, der hier am Anfang stand … Danke sehr.

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