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Webfontday 2010 – Schriften im Web


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Wie ist das jetzt mit Schriften im Web? Kann man endlich die eigene Hausschrift verwenden? Worauf muss man dann achten? Wie wirken sich verschiedene Browser und Betriebssysteme auf die Schriftdarstellung am Bildschirm aus? Und wie ist das mit der Lesbarkeit von Schriften am Monitor? All diese Fragen sollen beim ersten Webfontday der Typographischen Gesellschaft München beantwortet werden.

Webfontday 2010

Seit mehr als zehn Jahren hatte sie sich angekündigt. Im Herbst des letzten Jahres war es dann soweit – und trotz allem kam sie irgendwie über­raschend: Die typografische Revolution in der Webgestaltung erfasste im Nu alle, die auch nur annähernd mit der Erstellung und Gestaltung von Online-Präsenzen zu tun hatten. Endlich sollte – wie im Print-Bereich schon immer selbstverständlich – die Schriftwahl keine unsichere Variable mehr sein, ­sondern fest in der Gestaltung verwurzelt werden können. Ein neues Font-Format versprach, die bisherigen Hürden hinwegzufegen und alle Beteiligten – vom Schriftgestalter über Distributoren, Browserhersteller, Webdesigner bis hin zum Anwender – in zufriedenem Glück zu einen.

Doch die scheinbare Universallösung ist erst auf halbem Wege der Umsetzung. Manches funktioniert, aber manches eben auch (noch) nicht. Höchste Zeit, sich mit dem Thema umfassend vertraut zu machen, den verschiedenen Interessengruppen nachzuspüren, zu hinterfragen, Lösungsansätze zu verfolgen, Expertenmeinungen einzuholen, Vor- und Nachteile auszuloten, schlicht: sich auszutauschen über das, was da auf uns zukommt. Denn es handelt sich hierbei um eine kleine Designrevolution: Das was die meisten Webseiten ganz wesentlich ausmacht – die Schrift – wird endlich Teil der Gestaltung!

Die Typographische Gesellschaft München hat Experten eingeladen, um die erste Kon­ferenz zum Thema »Webfonts« auszurichten. Einen Tag lang werden Sie ­Gelegenheit haben, wertvolle Einblicke in das Thema zu sammeln. Die Bandbreite der Vorträge wird dabei sowohl technische als auch gestalterische Fragestellungen berücksichtigen, eine Podiumsdiskussion bietet ein Forum für den notwendigen konstruktiv-kritischen Austausch.

Folgende Referenten haben bereits zugesagt: Gerrit van Aaken (praegnanz.de, Würzburg, D), Tim Ahrens (Just Another Foundry, London, GB), Peter Bilak (Typotheque, Den Haag, NL), Eric van ­Blokland (LettError, Den Haag, NL), Ivo Gabrowitsch (FSI FontShop International, Berlin, D), Ralf Herrmann (typografie.info, Weimar, D), Marc Tobias Kunisch (Google, London, GB), Bryan Mason (Typekit, San Francisco, USA), Olaf Nies (PEPPERMIND, München, D), Jörg Schweinsberg (Linotype, Bad Homburg, D), Fred Smeijers (Ourtype, De Pinte, B) und Gerard Unger (Bussum, NL).

Die Podiumsdiskussion wird Oliver Linke und Adam Twardoch moderieren.

Aktuelles zur Konferenz und die Anmeldung finden Sie unter  www.webfontday.de.

Unter allen, die hier kommentieren, verlosen wir zwei Freikarten zum Webfontday in München.

8 Kommentare

  1. Ich habe den Webfonts Day schon all meinen Typo-Freunden empfohlen. Tolle Gäste!

  2. Find ich eine schöne Idee, so eine eintägige thematisch konzentrierte Aktion. Sieht sehr vielversprechend (sprich verlockend) aus :-)

  3. Hallo Nina!
    Sollen wir zwei nicht am besten die Karten gewinnen?

  4. Ich war noch nie in München.

  5. I’m very tempted to join. It would be nice to have a full day overview of what is happening with the webfonts now.

  6. Genau zur richtigen Zeit!

  7. Find ich eine super Ergänzung zu allgemeinen BarCamps, Twittwoch & Co.! Das Programm klingt vielversprechend…

  8. Wann gibt’s denn hier endlich die Auflösung?

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